Wann – Die beste Zeit zu meditieren ist der frühe Morgen direkt nach dem Aufstehen. Stelle dir deinen Wecker 15 Minuten früher als sonst. Nimm eine Dusche, öffne weit das Fenster und atme die frische Luft ein. Der zweite gut geeignete Zeitpunkt ist direkt vor dem Schlafengehen. Dir wird es danach einfacher fallen einzuschlafen, und du wirst eine tiefere und erholsamere Nachtruhe haben.

Dauer – Für Anfänger in der Meditation sind 10 Minuten vollkommen ausreichend.

Wo – Richte dir einen Ort zu Hause ein, wo du ungestört meditieren kannst. Statte diesen Ort mit schönen Dingen aus. Das können sein: Naturfotos oder Bilder einer inspirierenden spirituellen Persönlichkeit, frische Blumen, Räucherstäbchen oder ätherische Duftöle. Halte diesen Platz sauber und nutze ihn nur für die Meditation. So wird er als äußere Erinnerung für deine neu gefundene innere Disziplin dienen.

Musik – Wenn du eine Atmosphäre schaffen möchtest, in der du gut meditieren kannst, so kann die richtige Musik extrem hilfreich sein. Mein Tipp ist: Flute Music for Medation“ von Sri Chinmoy.

Haltung – Setze dich aufrecht hin. Der Rücken sollte gerade sein. Meditationen im Liegen führen in der Regel zum Einschlafen.

Wie – Die einfachste und erfolgversprechende Methode mit Meditation zu beginnen ist, deine Aufmerksamkeit auf deinen Atem zu lenken. Probiere die folgende Übung für 10 Minuten:

Atme zunächst zwei-, dreimal ganz tief ein und aus. Dann achte auf deine Atmung, achte auf dein Ein- und Ausatmen. Lass deinen Atem ganz langsam, tief und entspannt werden. Deine Atmung ist innerlich mit deinen Gedanken und Emotionen verbunden. Indem du deinen Atem beruhigst, beruhigst du auch automatisch deine Gedanken und Gefühle.

Beginne jetzt bewusst, deinen ganzen Körper zu entspannen. Folge deinem Atem, um Spannungen in deinem Gesicht und um die Augen herum los zu lassen. Lass die Muskeln in deinem Nacken und den Schultern weich werden. Entspanne deinen Brustkorb und deinen Rücken. Fühle, wie deine Wirbelsäule lang wird. Nutze deinen Atem, um auch die restlichen Muskelgruppen zu entspannen.

Stelle dir nun vor, dass du Frieden einatmest und alle Sorgen, Ängste und Spannungen, die du während des Tages  angesammelt hast, ausatmest.

Beginne die letzten 3 Minuten damit, dir deines Herzschlags bewusst zu werden. Atme entspannt weiter.

Lass dich nicht entmutigen! – Meditation ist unkompliziert, aber nicht immer leicht durch zu führen. Den Verstand ruhig zu machen, ist ein lebenslanger Prozess. Also erwarte keine schnellen Resultate. Regelmäßiges, pünktliches und aufrichtiges Üben wird definitiv einen tiefgreifenden und positiven Einfluss auf dein Leben haben.

Gerne kannst du dich für einen unseren kostenlosen Meditationskurse anmelden. Dort lernst du weitere Techniken, um Meditation zu erlernen oder zu verbessern.